Maisel & Friends lassen Streetart und Braukunst aufeinander treffen

Maisel & Friends lassen Streetart und Braukunst aufeinander treffen

Für das erste und streng limitierte Maisel & Friends Artbeer #1 hat der Frankfurter Streetart-Künstler Andreas von Chrzanowski aka CASE das Etikett gestaltet. Das Produkt überzeugt sowohl den Gaumen wie auch das Auge. Wir waren bei der Präsentation des Gesamtkunstwerks in Bayreuth dabei.

Bierbrauen ist Kunst – das wussten wir schon immer. Die Kreativbrauer von Maisel & Friends aus Bayreuth haben das jetzt wörtlich genommen und ein Artbeer aus ihrem Sudkessel gezaubert. Streetart meets Braukunst sozusagen. Dabei trifft der bekannte Frankfurter Künstler Andreas von Chrzanowski aka CASE auf die Braukünstler von Maisel & Friends. Entstanden ist ein Hoppy Strong Ale, bei dem die Kunst nicht erst am Gaumen anfängt, schon das Etikett sorgt für Aufsehen und ist ein Kunstwerk. Vorgestellt wurde das neue Bier im Rahmen einer großen Vernissage im Liebesbier Bayreuth.

„Bierbrauen ist für uns Handwerk und Kunst zugleich, also sollte unser Bier ein künstlerisches Label bekommen“, erklärt Brauerei-Chef Jeff Maisel das Artbeer-Projekt bei der Präsentation. „Wir sind sehr glücklich, dass wir für unser Artbeer #1 direkt einen international so bekannten Streetartist wie CASE begeistern konnten“, sagt Jeff Maisel, nimmt anschließend einen kräftigen Schluck vom neuen Sud und freut sich auf eine unterhaltsame Vernissage mit viel Feedback zum Design und Geschmack des Artbeers.

Nach der offiziellen Bier- und Labelpräsentation durch den Brauerei-Inhaber, Geschäftsführer Braubetrieb Marc Goebel und dem Künstler, konnte das Artbeer bei einem „flying“ Foodpairing erstmals verkostet werden, was die zahlreichen Gäste der Bier-Vernissage natürlich dankend angenommen haben.

Maisel und Friends ArtbeerCASE: Hände für ein Handwerksprodukt

Mit ihrem ersten und streng limitierten Artbeer zeigen Maisel & Friends, dass Braukunst und Streetart perfekt zusammenpassen und eine wunderbare Symbiose bilden. Ein Erlebnis für die Augen und den Gaumen zugleich.

Dass das Motiv für das Bieretikett des Hoppy Strong Ales der international angesehene Frankfurter Künstler Andreas von Chrzanowski aka CASE entworfen hat, ist fast ein Ritterschlag für das Artbeer von Maisel & Friends.

CASE ist Mitbegründer der Ma’Claim Crew, deren Mitglieder unter Streetart-Kennern als die Pioniere des Fotorealismus gelten. CASE‘ Soloarbeiten sind heute in weit über 20 Ländern zu finden. Seine Motive setzen sich häufig mit der Anatomie von Händen auseinander. Seine sprichwörtlichen Fingerabdrücke hinterlässt er mal auf meterhohen Hausfassaden, mal auf Leinwänden oder aber – wie im Fall von Maisel & Friends – auf einer Bierflasche.

Bei der Gestaltung des Etiketts für das erste Maisel & Friends Artbeer wurden dem Künstler keine Vorgaben gemacht, er war in der Gestaltung völlig ungebunden und konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen. Natürlich hat CASE sein Markenzeichen – die Hände – in das Motiv eingebunden. Zu sehen ist auf dem Etikett ein Teil einer Leinwandarbeit des Künstlers, bei der er von der Kraft der Bewegung inspiriert wurde. Ein gelungener Brückenschlag zum Bierhandwerk, bei dem Hände ja schon per Definition eine große Rolle spielen.

Maisel & Friends Artbeer: federleicht trotz 9,5 % Vol.

Der Ausdruck des Etiketts ist genau wie das fruchtige Hoppy Strong Ale kraftvoll und stark. Das Artbeer #1 präsentiert sich in einer gold-orangenen Farbe mit einer sehr feinen und cremigen Schaumkrone. Die Nase wird von fruchtigen Hopfennoten verwöhnt, die an Mango, Aprikose, gelben Apfel, Limette und einen Hauch von roten Beeren erinnern. Im Mund wirkt das „Hoppy Strong Ale“ trotz seiner starken 9,5 % Vol. federleicht und ist gut abgerundet. Die Leichtigkeit zusammen mit dem trockenen Abgang machen sofort Lust auf einen zweiten Schluck. Auch im Geschmack geben die kaltgestopften Hopfen Mosaic und Citra dem Hopfenkunstwerk die passende fruchtige Power mit Aromen von Zitrus, Limette, Aprikose und Mango. Ein Gesamtkunstwerk.

Das Artbeer ist im Rahmen der Vernissage zum Projekt „SHE’S BACK – Streetart für Bayreuth“ zur Wiedereröffnung des UNESCO Weltkulturerbes „Markgräfliches Opernhaus“ entstanden. Hierbei haben sechs Streetartists Kunstwerke im öffentlichen Raum der Stadt Bayreuth gestaltet – darunter auch CASE Ma’Claim. SHE’S BACK – Streetart für Bayreuth ist ein Gemeinschaftsprojekt des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth in Zusammenarbeit mit Jessica Matijevic I KNOW A GUY Gallery, getragen vom Förderkreis Skulpturenmeile Bayreuth e.V..

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Photo Credit: Maisel &Friends

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